5. Maßnahmen der Qualitätssicherung

Fachbezogen:

Regelmäßige Konferenzen

Dies bedeutet: Einmal in der Woche treffen sich die pädagogischen Mitarbeiter. Wenn es erforderlich wird, kommen die Hauswirtschaftskraft und der Hausmeister, um Themen zu erörtern, die alle betreffen. Die Konferenz wird von dem Träger bzw. vom Gruppenleiter vorbereitet und moderiert. Die Konferenzen werden protokolliert und jedem Mitarbeiter wird ein Protokoll ausgehändigt mit der Anmerkung: Änderungen und Ergänzungen folgen in der nächsten Konferenz. Diese werden dann aufgegriffen, bevor das Protokoll verabschiedet wird. Die Protokollform ist standardisiert. Mit dem Protokollverfassen wechseln sich die Mitarbeiter ab.

Rufbereitschaft

Entlastung und Unterstützung bei Krisen durch die Gruppenleitung / Gesamtleitung

Wenn es erforderlich ist, kommen zusätzlich der Träger oder der Gruppenleiter in die Gruppe, um bei einer Krise intervenieren zu können und der normale Gruppenablauf weiter bestehen kann. Diesbezüglich haben wir eine Rufbereitschaft eingerichtet, die 24 Stunden geschaltet ist.

    •     ½ jährliche Verlaufsdokumentationserstellung, analog zum Hilfeplanungsverfahren
    •    
Überprüfung der bestehenden Aufträge, Ist-Soll-Abgleich / Evaluation

Träger und Gruppenleitung überprüfen monatlich den aktuellen Stand und gleichen den Iststand mit dem Sollstand ab. Abweichungen / Tendenzen werden zeitnah erörtert. Sofern es erforderlich ist, wird die aktuelle Ausgangslage konkretisiert, um der Zielerreichung Rechnung tragen zu können.

Fort- und Weiterbildung

Das heißt, jeder Mitarbeiter wird angehalten, seine eigene Professionalität zu reflektieren und zu überprüfen, mit dem Ziel das Handlungspotential zu erhöhen. Wir müssen in vielen Situationen und Gegebenheiten professionell handeln. Um hierfür eine gute Grundlage zu haben, verstehen sich Fortbildungen und Weiterbildungsangebote als selbstverständlich.

Supervision

Die Supervision ermöglicht es, die eigenen Arbeitssituation zu hinterfragen und lässt andere Sichtweisen zu. Auch hier geht es primär um die Verbesserung der eigenen Professionalität vor einem fachlich differenzierten Hintergrund. Nach dem Motto: So lange wie ich auf dem Rad sitze, bekomme ich die langsame eigene Drehung nicht mit. Erst wenn ich den Fuß raushalte, realisiere ich die Bewegung und kann die Richtung wieder neu bestimmen.

Fortschreibung der Leistungsbeschreibung

Dies bedeutet prozesshaftes Arbeiten mit hoher Sensibilität für die sich verändernden Bedarfe der Kinder und Jugendlichen. Im Rahmen der Reflektion heißt dies u.a., nicht bewährte Möglichkeiten, Mittel und Methoden müssen verbessert bzw. ersetzt und verändert werden.

Strategisches Controlling
       •   Beteiligung an den Arbeitskreisen im Landkreis
, Austausch im multiprofessionellen Sinne der Weiterentwicklung des fachlich realisierten pädagogischen Handlungsrahmens im Landkreis.

 

 Allgemeines:

Flexibilität

Wir sind in der Lage uns zeitnah um Anfragen zu kümmern. Störungen, Differenzen werden unmittelbar aufgegriffen und mit allen Beteiligten thematisiert.

Transparenz, klare Arbeitsstrukturen

Überschaubar ist unsere Arbeitsgrundlage und der pädagogische Kontext. Vor dem Hintergrund Mut zur Lücke, kennen und benennen wir unsere Grenzen. Es ist für uns selbstverständlich allen Beteiligten Einblick in unsere Arbeitszusammenhänge zu gewähren.

Tischvorlagen als Grundlage für die Fortschreibung der Maßnahmen gem. § 36 KJHG

Auflistung der Kerngedanken und Aspekte der bisherigen Betreuung werden mit Spielstrichen kurz angerissen mit dem Ziel besagte Themen aus Sicht der Einrichtung zu erörtern.

Aufnahmeverfahren, Auswertung der Eingewöhnungsphase (Ganz-Situative-Betrachtung), schriftliche Stellungnahme gegenüber dem Kostenträger. Grundlage für das Aufnahmeprocedere ist ein differenzierter Fragebogen, der extern und intern zeitnah abgearbeitet wird. Abschließend wird die Eingewöhnungsphase (8 – 12 Wochen) ausgewertet und mit allen Beteiligten erörtert.

Sachstandsmitteilungen über Vorfälle im Alltag, zur Kenntnis und als Handlungsgrundlage für alle Beteiligten

Förderplan

 

Sonstiges:

Einbindung der Entsendestellen, um flexibel auf den Bedarf der Adressaten reagieren zu können.

Vernetzung der zuständigen Fachdienste, Schulen, Vereine etc..