1. Art der Einrichtung Name der Einrichtung

Kinder und Jugendhilfeeinrichtung – Wohngruppe alpha

Träger: Dipl. Sozialpädagogin / Sozialarbeiterin Anja Janku, Mühlenstraße 28, 29664 Walsrode Art der Einrichtung Einrichtung im Sinne des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG). Die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung ist eine stationäre Einrichtung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Platzzahl: 10 Zielgruppe / Problembereiche: Aufgenommen werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene beider Geschlechts, die nicht mehr in ihrer Herkunftsfamilie verweilen können oder aus pädagogischen Gründen ihre bisherige Einrichtung verlassen müssen. Wir konzentrieren uns auf Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten und Verhaltensstörungen. Angesprochen sind Kinder- und Jugendliche, die einen konkreten und überschaubaren pädagogischen Rahmen (Milieu)  für ihre Entwicklung benötigen.

Aufnahmealter: In der Regel ab 12

Aufnahmekriterien: Aufgenommen werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund ihrer Verhaltensprobleme nicht mehr in ihrer Familie verbleiben können, wo es professioneller Unterstützung bedarf, um Verhaltensveränderungen zu bewirken, mit dem Ziel, die Adressaten mit der Realität zu konfrontieren. Wir bieten ihnen Möglichkeiten, sich mit den Anforderungen der Realität auseinander zu setzen. Kinder und Jugendlichen, die aus der Familie herausgenommen werden müssen, weil die Eltern der Erziehung nicht gewachsen sind.

Ausschließende Kriterien: Unterbringung wider dem Sinne der Kinder und Jugendlichen. Kinder und Jugendliche mit starken körperlichen und geistigen Behinderungen können wir in unserer Einrichtung nicht adäquat betreuen. Ebenso ist die Einrichtung nicht geeignet für Alkohol- und Drogenabhängige.

Einzugsbereich: Je nach Bedarf und Anfrage wird eine Entscheidungsfindung erarbeitet, deren Profil sich an dem individuellen Bedarf des Adressaten orientiert. Vorwiegend reagieren wir auf den regionalen Bereich. Somit beteiligen wir uns an der Umstrukturierung des regionalen Umfeldes. Wir verstehen uns als kompetenten Ansprechpartner, wenn es darum geht, die verschiedenen Hilfesysteme der Region miteinander zu vernetzen.

Rechtsgrundlage: §§ 27, 34, 41, KJHG so wie der Berücksichtung der Paragraphen 8a und 72a KJHG Stellungnahme zu den einzelnen Rechtsgrundlagen: Die Betreute Wohnform §§ 27, 34 KJHG Wir gehen davon aus, dass es in begründeten Fällen eine sehr gute Hilfestellung ist. So optimal das Angebot der Hilfe auch ist und die Bedarfe im hohen Maß berücksichtigt werden, es bleibt eine Form der Ersatzerziehung. Es bedeutet nicht die Abnahme / Übernahme der Verantwortung für das Kind oder den Jugendlichen. Vielmehr geht es darum, einen professionellen Rahmen zu bieten, der es ermöglicht, die eigenen Ziele und Perspektiven zu realisieren. Vor dem Handlungshintergrund: Fordern und Fördern gilt es, ein hohes Maß an Verbindlichkeiten einzuhalten. Wir gehen davon aus, dass die Unterbringung auf der Grundlage der oben genannten Rechtsgrundlage, auf längere Dauer angelegt sind. Die Berücksichtigung der individuellen Bedarfe hat für uns einen hohen Stellenwert und unser Handeln richtet sich zum Wohle des Kindes / Jugendlichen aus. Die Gewährung für junge Volljährige § 41 KJHG Rezepte und Garantien oder gar eine Gewährleistung können wir nicht bieten. Pädagogische Prozesse benötigen Zeit, auch wenn ein hohes Maß an Hilfestellung vorhanden und genutzt wird. Ein Großteil der Jugendlichen zeigt Entwicklungsdefizite, die sie im Rahmen der Wohngruppenbetreuung aufarbeiten können. Auch wenn wir mit konkreten Zielformulierungen arbeiten, variieren wir je nach individuellem Vermögen und Bedarf die Zeitachse. Es bleibt jedoch unsere Maxime: Die Betreuung im Rahmen der Wohngruppe solange wie nötig und erforderlich und so kurz wie möglich zu gestalten.  Aus diesem Grund treten wir dafür ein, auch jungen Volljährigen die Hilfe zur Erziehung zu gewähren. Wie folgt nehme ich zu den Rechtsgrundlagen §§ 8a, 72a KJHG Stellung. Bezüglich des Themenschwerpunktes im Kontext zum Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung gemäß § 8a KJHG arbeiten wir auf der Grundlage der Handlungs-anleitungen, die mir der örtliche Jugendhilfeträger in der Fassung vom 15.11.2006 vorgelegt hat. Bezüglich der Rechtsgrundlage § 72a KJHG werde ich vor dem Abschluss eines Arbeitsvertrages mir ein Führungszeugnis vorlegen lassen. Die Aktualisierung dieses Sachstandes erfolgt gemäß den Vorgaben, spätestens jedoch alle 24 Monate. Ich habe diesen Passus bereits in die neuen Arbeitsverträge eingearbeitet. Für die bereits bestehenden Verträge werde ich einen Nachtrag formulieren.